Einkaufsbericht Red Fire

Heute war ich in einem Aquarienladen, um Posthornschnecken zu kaufen.
Scheinbar der einzige in Hannover. Ich hatte vorher nämlich ein paar E-Mails verschickt. Dort stellte sich dann aber heraus, dass der Ladenbeesitzer wohl im Stress gedacht hatte, dass ich Apfelschnecken haben wollte und mir daher falsch geschrieben hatte (hat sich ca. 30 Mal entschuldigt) … also hat keiner Posthörnchen in Hannover 🙁 Immerhin fand ich sehr sympathisch, dass der Laden keine Renn- oder Geweihschnecken, also keine inzwischen bedrohten Wildfänge im Laden hat 🙂

Nun gut. Ein anderer Kunde äußerte sich noch etwas irritiert, dass man die doch nicht kaufen müsste. Die kämen doch von ganz alleine mit den Pflanzen … und dann müsste man sie eh bekämpfen – aber das ginge ja mit den Schnecken fressenden Schnecken.
Als ich erzählte, dass es nur ein 20l Becken ist, verstand er dann doch, dass ich Schnecken wollte. Aber betonte noch einmal, dass ich die von ganz alleine über die Wasserpflnzen bekäme. Ich hab ihm gesagt, dass ich keine hätte, weil ich die Planzen einer Mineralwasserbehandung unterzogen hätte. Er guckte weg … war wohl zu höflich, mir zu sagen, dass er mich für leicht bekloppt hielt … Da merkt man doch, dass Garnelenbecken noch nicht so richtig häufig vorkommen.

Also habe ich dem Chef des Ladens von meinem ersten Fehlversuch erzählt und dass ich diesmal jetzt alles in Ruhe und richtig machen wollte und daher erstmal nur Schnecken einsetzen wollte. Nach einem ausführlichen Gespräch versicherte er mir, dass Sakuras (Red Fire) so robust sind, dass man sie bereits jetzt einsetzten könne. Ausserdem löst das das Problem mit dem recht harten Wasser in Hannover – sie vertragen das Leitungswasser und werden beim Händler auch in diesem Wasser gehalten und vermehrt.

Tja, nun habe ich mich davon überzeugen lassen, dass es ok ist, Nelchen einzusetzen (aber natürlich nicht die empfindlicheren Arten) und dass die Red Fires die richtigen für mich sind. Ein bischen KISS-Prinzip: keep it simple, stupid 😉 eben die richtigen Garnelen zum Wasser aussuchen statt umgekehrt 😉 Jetzt muss ich mir keine Gedanken über Wasser verschneiden, Torfkanone etc. machen.

Tja also bin ich statt mit 2 Posthörnern mit 10 Garnelen nach Hause gefahren. Gut verpackt in den üblichen Beuteln etwas Filtermaterial zum festhalten und in einer Papiertüte als Umverpackung.

Zu Hause hab ich etwas misstrauisch gleich einen Wassertest mit dem Wasser aus dem Beutel gemacht. Die GH war sogar noch höher als von hannoveraner Leitungswasser … Da haben die Schneckengehäuse im Aquarium im Laden wohl noch ordentlich aufgehärtet.

Bilder gibt es mit dem nächsten Post.

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Ein Kommentar zu Einkaufsbericht Red Fire

  1. Ich muss ja schon sagen, da ist ganz schön was los in dem Becken…. 😉
    Erstmal sind es viel mehr als letztes Mal und zum Anderen sind sie echt ganz schön wuselig…. 🙂

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